Die Möbelindustrie in Ostwestfalen-Lippe

Projekt

Wo gehobelt wird – Die Geschichte der Möbelindustrie in Ostwestfalen Lippe

LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage, 2012

Tätigkeit

Kuratierung der Ausstellung

Projektbeschreibung

Mit der Industrialisierung gegen Ende des 19. Jahrhunderts zogen immer mehr Menschen in die Städte. Die Zahl der Haushalte und der Bedarf an Möbeln stiegen an.

Die handwerkliche Herstellung konnte diese Nachfrage nicht decken. Die Tischlereien erweiterten ihre Produktionsstätten und gingen schließlich zur Serienfertigung von Möbeln über.
Ostwestfalen-Lippe bot drei Standortvorteile: den lippischen Waldreichtum, das Vorhandensein zahlreicher Arbeitskräfte und die gute Anbindung an das Bahnnetz, die den Export in die Rhein-Ruhr-Region ermöglichte.

Bis in die 1960er Jahren boomte die Möbelindustrie. Aber bereits in den 1970er Jahren war der Markt gesättigt. Die Möbelindustrie befand sich in einer Krise und viele Fabriken mussten schließen – auch in Ostwestfalen-Lippe. Doch zahlreiche überregional bedeutende Firmen haben noch immer ihren Sitz in der Region und machen sie zu einer der bedeutendsten dieser Branche.

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Pressespiegel

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